Nationales Hochleistungsrechnen (NHR)

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich im November 2018 – um der zunehmenden Bedeutung und der steigenden Nachfrage nach Hochleistungsrechnern gerecht zu werden – auf die gemeinsame Förderung eines koordinierten Verbundes des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR) durch Bund und Länder verständigt.
Ein Schwerpunkt im NHR-Verbund soll neben der Bereitstellung von Rechenkapazitäten die Stärkung der Methodenkompetenz durch koordinierte Aus- und Weiterbildung der Nutzerinnen und Nutzer sowie insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses sein.

Die Einzelheiten sind in der Ausführungsvereinbarung zum GWK-Abkommen über die gemeinsame Förderung von Forschungsbauten, Großgeräten und des Nationalen Hochleistungsrechnens an Hochschulen (AV-FGH) und den dazugehörigen Verfahrensgrundsätzen zur AV-FGH geregelt.  

Unter anderem ist dort festgelegt, dass ein Strategieausschuss, in dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vertreten sind, Empfehlungen zum NHR an die GWK gibt.

Mit dem GWK-Beschluss vom 13. November 2020 wurden acht Rechenzentren in die Förderung des NHR aufgenommen. Vorausgegangen war eine Empfehlung des Strategieausschusses auf Basis eines wettbewerblichen und wissenschaftsgeleiteten Auswahlverfahrens.

Die Geschäftsstelle unterstützt den Strategieausschuss bei seinen Aufgaben und die Rechenzentren bei der Gründung und Gestaltung des NHR-Verbunds.

Der in Gründung befindliche NHR-Verbund stellt sich mit dieser Präsentation auf der ISC 2021 vor.