Aktuelles

GWK setzt Weichen für erfolgreiche Umsetzung des Nationalen Hochleistungsrechnens (06.12.2019)

Bereits im November 2018 hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) darauf geeinigt, ein Nationales Hochleistungsrechnen (NHR) zu etablieren. Nun hat die GWK weitere wichtige Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung gestellt. Mit dem Aufbau eines NHR-Systems entwickeln Bund und Länder die fachlichen und methodischen Stärken von Hochleistungsrechenzentren in einem nationalen Verbund weiter.

In diesem Jahr sind die Vorbereitungen für das wissenschaftsgeleitete Auswahlverfahren der Zentren, die künftig im NHR-System gefördert werden, planmäßig angelaufen: Am 6. Dezember hat die GWK auf Grundlage der Empfehlung des von ihr im Mai 2019 eingesetzten Strategieausschusses das Ausschreibungskonzept für die Auswahl der NHR-Zentren beschlossen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gebeten, das Antrags- und Begutachtungsverfahren durchzuführen. Die Ausschreibung wird im Januar 2020 veröffentlicht werden.

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die GWK nach einer Bewertung der eingegangenen Anträge durch die DFG und auf der Grundlage einer darauf beruhenden Empfehlung des Strategieausschusses Ende 2020 die zu fördernden NHR-Zentren auswählt. Bund und Länder stellen gemeinsam für die Förderung der NHR-Zentren bis zu 62,5 Mio. Euro jährlich bereit, mit denen die Beschaffung von Rechenanlagen und der Betrieb der geförderten Zentren über einen Zeitraum von grundsätzlich jeweils 10 Jahren finanziert werden.

Die vollständige Pressemitteilung der GWK finden sie hier.